Während im Schulmanager Ende Januar schon ein Demokratieplanspiel und Workshop eingeplant ist, wurde am Donnerstag deutlich, dass Demokratie am RMG nicht nur gelehrt sondern vor allem gelebt wird. Oder einfach gesagt: Am Donnerstag wurden die Minischülersprecher*innen demokratisch gewählt.
Minischülersprecher*innen
Am RMG gibt es den Senat, der Dinge organisiert, plant und die Schülerschaft vertritt. Vorsitzende des Senats sind die Schülersprecher*innen. Das Problem bei der Sache: Mitglied im Senat kann man erst ab der 8. Klasse werden, die Schülersprecher*innen kommen aktuell aus der 12. Und 11. Jahrgangsstufe.
Wie wird also die Unterstufe auch gehört? Dafür gibt es die Minischülersprecher*innen.
Das sind drei Menschen aus den Jahrgangsstufen 5-7.
Sie sind auf ein Jahr gewählt.
Sie sind für diese Zeit Mitglied des Senats
Sie vertreten die Unterstufe.
Die Wahl
Demokratische Wahlen sind frei, gleich, geheim und allgemein. Damit diese Kriterien alle erfüllt sind, sind am 27.11 Senatsmitglieder in die Klassen der Unterstufe gekommen und haben die Wahl durchgeführt. Jede*r hat einen Stimmzettel bekommen und durfte darauf drei Kreuze setzen. Seine drei Kreuze musste er/sie gewichten, das heißt eine 1 vor seinen absoluten Favoriten schreiben und eine 2 vor seinen 2. Platz, eine 3…
Die Stimmen wurden alle gesammelt (ohne dass die Wahlhelfer*innen die einzelnen Stimmzettel gesehen haben.) und von den Schülersprecher*innen ausgezählt. Dabei wurde nicht auf die Klasse geachtet, nur das Gesamtergebnis zählt – wie bei der Bundestagswahl.
Wer ist’s?
Und weil die Auszählung der Stimmen schon am Donnerstag fertig war, wurde das Ergebnis auch gleich in der kleinen Pause verkündet. Für alle, die es nicht mitbekommen haben:
Benedikt Mayer-Tasch (6a),
Annika Siebert (6c)
Lorena Meggle (7b)
Haben die Wahl gewonnen. Sie sind nun Ansprechpartner*innen für die ganze Unterstufe.